Über das Büro
1995 gründeten wir Hilmes Lamprecht Architekten BDA. Seit dem sind wir deutschlandweit tätig und mit unserem Büro verankert in Bremen. Wir entwickeln Neubauten, planen Umnutzungen und Erweiterungen und nehmen an Wettbewerben teil.
Architektur im Kontext
Wir bauen für Menschen und für Generationen. Unsere Architektur folgt ihrer Funktion und fügt sich ein in den Ort und seine Umgebung, in die Zeit mit ihren jeweiligen Herausforderungen und in den Rahmen aus (städtebaulichen) Anforderungen.
Architektur im Kontext
Wir bauen für Menschen und für Generationen. Unsere Architektur folgt ihrer Funktion und fügt sich ein in den Ort und seine Umgebung, in die Zeit mit ihren jeweiligen Herausforderungen und in den Rahmen aus (städtebaulichen) Anforderungen.
Wettbewerb Hanse Kogge Bremen
Bezugnehmend und aufbauend auf der Leitidee der Hanse-Kogge wird ein kräftiger Baukörper auf dem Baufeld positioniert. Dabei bildet der untere Sockel den massiven sowie ausdiffenzierten Korpus. Darüber entwickelt sich eine an Frachtgut erinnernde Gebäudesilhouette mit bewusst gesetzten Überhöhungen, die die Gebäudehöhen der Nachbargebäude aufgreift.
Bild: bloomimages
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Weinkontor Bremen Überseestadt
Nach Aufgabe der Funktion des Gebäudes als Hafenspeicher des Weinimporteurs Reidemeister und Ulrichs wurde das 1951 als fünfgeschossiger Stahlbetonskelettbau konstruierte Bauwerk einer grundlegenden Renovierung unterzogen. Die größtenteils geschlossene Fassade wurde in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde geöffnet. Eingebaut wurden originalgetreue zweifarbige Aluminumfenster, die dem Gebäude zusammen mit der einzigartigen Kubatur sein markantes Aussehen verleihen. Entstanden sind in dem denkmalgeschützten Gebäude moderne Bürolofts, die unterschiedlichste Nutzer beherbergen. Ein bestehender Paternoster wurde instand gesetzt. Die immense Gebäudetiefe wurde zur besseren Belüftung und Belichtung durch einen neuen Lichthof aufgebrochen.
Bild: Sven Otte
Bild: Sven Otte
GRØN Bremen Überseeinsel
GRØN ist ein Bürogebäude mit intensiver Fassadenbegrünung, für deren Bewässerung ein nachhaltiger Regenwasserspeicher integriert wird: Das auf dem Dach gesammelte Regenwasser wird in eine zentrale Zisterne geleitet und dann nach Bedarf an die Pflanzkästen verteilt. Die intensive Begrünung sorgt für ein angenehmes Mikroklima und spendet Schatten im Sommer, während der Ausblick noch dem Rückschnitt im Winter wieder großzügiger wird. Herzstück des Gebäudes ist ein Dachgarten im 4. Obergeschoss, der allen Nutzern zugänglich ist.
Bild: bloomimages
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Landmark Tower und Sockelgebäude
Der Landmark Tower ist mit seiner direkten Weserlage ein Leuchtturmprojekt in der Bremer Überseestadt. Das zwanziggeschossige Wohnhochhaus verfügt über 53 Wohnungen mit einer Wohnfläche zwischen 60 und 160 m² sowie kleineren Büros auf den Etagen. Das Gebäude richtet sich zu allen Himmelsrichtungen und Stadtteilen aus, vernetzt sich somit mit seiner Umgebung und erlangt durch die Flügelwirkung der Balkone seine besondere Leichtigkeit. Die sichtbaren massiven Trennungen der Balkone zeigen die Statik des Hauses und wirken als Rückgrat des Gebäudes. Die Wohnungen wurden mit einem hohen Maß an Transparenz konzipiert, wodurch die großen umlaufenden Balkone besonders gut zur Geltung kommen.
Bild: Sven Otte
Bild: Sven Otte
SUB – Zeitschriftenlesesaal Universität
Die Erweiterungs- und Umbaufläche der Staats- und Universitätbibliothek befindet sich in der Boulevardebene des 5-geschossigen Gebäudes auf dem Universitätsgelände. In dieser Ebene befindet sich auch der Zugang der Bibliothek. Das Gebäude wurde in Stahlbetonskelettbauweise errichtet, Fassaden- und innenliegende Wandelemente der Erweiterungsflächen können als nichttragende Elemente errichtet werden. Die Staats- und Universitätsbibliothek konnte, durch eine Umbaumaßnahme im Eingangsbereich der Zentrale auf dem Universitätscampus die Qualität des derzeitigen Arbeitsplatzangebotes im Zeitschriftenlesesaal wie auch die Benutzungssituation an der Garderobe, deutlich verbessern und einen Cafeteriabereich anzubieten. Insgesamt wird im Rahmen der Baumaßnahme ein Bereich von ca. 1.170 qm neu strukturiert, umgebaut und saniert.
Bild: Sven Otte
Bild: Sven Otte
Rive
Entlang der Weserpromenade in der Bremer Überseestadt befindet sich das Wohngebäude Rive, das Platz für 32 Wohnungen, eine Tiefgarage und zwei Gewerbeeinheiten bietet. Der sechsgeschossige Baukörper staffelt sich an der Südseite ab, um Raum für Terrassen zu schaffen. Vor- und Rücksprünge, zusammen mit horizontalen Putzstreifen, Balkonen und lebendigen Stabgeländern, verleihen der sandsteinfarbenen Klinkerfassade Akzente, die sich zur Wasserseite hin öffnet. Großflächige Pfosten-Riegel-Elemente im Bereich des Treppenhauses sowie Flächen mit Mauerwerksornamentik beleben die Nordfassade, die aus akustischen Gründen weitestgehend geschlossen bleibt.
Bild: Sven Otte
Bild: Sven Otte
Überseemuseum
Das Überseemuseum, eröffnet im Jahr 1896 als großes ethnologisches Museum mit überregionaler Strahlkraft, befindet sich in der Bremer Innenstadt direkt am Bahnhof. In den Jahren 2008-2019 hat unser Büro fortlaufend die denkmalgerechte energetische Sanierung der Fassade bearbeitet, als auch in allen Geschoßen Umstrukturierungsmaßnahmen vorgenommen. Im Rahmen der großen Ausstellungenbereiche ERLEBEN WAS DIE WELT BEWEGT, AFRIKA, AMERIKA und GESCHICHTE haben wir in den Jahren sämtliche Oberflächen und neue Wandstrukturen an die jeweiligen Ausstellungskonzepte angepasst. Dabei bestand die große Herausforderung darin, während des laufenden Betriebes den Umbau zu bewerkstelligen, welches von Campe Janda Architekten begleitet wurde.
Bild: Sven Otte
Bild: Sven Otte
Unique-Hotel
Das Hotel ist der erste Neubau auf dem Areal des renovierten und umgenutzten Tabakquartiers. Rote Klinker und anthrazitfarbener Stahl greifen den umgebenden Industriecharakter auf. Das Hotelfoyer befindet sich im anliegenden zweigeschossigen Altbau und bietet einen öffentlichen Raum für alle. Die 97 Hotelzimmer sind zum Teil mit Verbindungstüren ausgestattet, es gibt Longstay-Zimmer mit Kitchnette und auch Rollstuhlgerechte-Zimmer. Eine Dachterrasse dient als besondere Veranstaltungsfläche.
Bild: Patrick Drescher
Bild: Patrick Drescher
Wohnen vor Stephani
Die besondere Lage des Grundstücks ist geprägt durch die Nähe zur Innenstadt und einen direkten Blick auf die Weser. Die deutlichen Maßstabssprünge der Nachbarschaft werden städtebaulich interpretiert. Mit der Planung der fünf Mehrfamilienhäuser entsteht ein städtisches Quartier, das das Thema der Bebauung der Weser mit Packhäusern modern interpretiert. Die Typologie hat einen eigenständigen Charakter und vermittelt zwischen der Dichte der Altstadt und dem Stephaniquartier. Die unterschiedlichen Höhen der Gebäude gliedern das Quartier. Durch das versetzte Anordnen der Gebäude verzahnt sich das neue Quartier mit seinem Umfeld. Es entstehen Wohnhöfe zur Weser und Stadthöfe mit Erschließungsfunktion zum Stephaniquartier. Die Gebäude sind dabei so gesetzt und mit Aufweitungen versehen, dass die Promenade zur Weser besetzt wird, aber keine “Wandwirkung“ entsteht, sondern eine Durchlässigkeit durch den Wechsel von Höfen und Baukörpern, die auch viele Blickbeziehungen vom Stephaniquartier zur Weser und umgekehrt zulässt. Dabei behält die Stephanikirche ihre besondere Stellung und ist über viele Blickachsen sichtbar. Die klar geschnittenen Baukörper mit einer leicht abgewinkelten Grundrissfigur, Doppelgiebeln und die Aufteilung in fünf differenziert ausgebildete Häuser ermöglichen eine gute Adressbildung, die einen hohen Identifikationscharakter hat. Mit 92 Wohnungen sowie einem 25-prozentigen Anteil an geförderten Wohnungsbau, entstanden sehr individuelle 1-4 Zimmer-Wohnungen mit einer Wohnfläche zwischen 30 qm und 200 qm für eine vielschichtige Bewohnerschaft.
Bild: Sven Otte
Bild: Sven Otte
Speicher 1 Bremen Überseestadt
Als einer der ersten Bausteine zur Entwicklung der Überseestadt in Bremen zählt der Umbau und Umnutzung des Speicher 1.
Das ab 1950 geplante Lagergebäude in Stahlbetonskelettbauweise wurde durch zeitgemäße Büro- und Gewerbelofts umkonzipiert, dies geschah mit großzügigen rhythmisierten Verglasungselementen. Innen wurden Türen, Aufzüge, alte Bodendielen aufgearbeitet und erhalten. Lediglich eine neue Versorgungseinheit wurde in die vorhandenen einzelnen Segmente geplant. Diese Authentizität verleiht dem Speicher 1 heute sein Charakter.
Bild: Jens Lehmkühler
Das ab 1950 geplante Lagergebäude in Stahlbetonskelettbauweise wurde durch zeitgemäße Büro- und Gewerbelofts umkonzipiert, dies geschah mit großzügigen rhythmisierten Verglasungselementen. Innen wurden Türen, Aufzüge, alte Bodendielen aufgearbeitet und erhalten. Lediglich eine neue Versorgungseinheit wurde in die vorhandenen einzelnen Segmente geplant. Diese Authentizität verleiht dem Speicher 1 heute sein Charakter.
Bild: Jens Lehmkühler