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NORDDT. LANDSCHAFTSARCHITEKTUR-PREIS

DAT IS BANNIG FEIN:
NORDDEUTSCHER LANDSCHAFTSARCHITEKTUR-PREIS 2026 ENTSCHIEDEN

Pressemittelung des BDLA, 24.6.2026

Mit geballter nordischer Energie hat der Bund Deutscher Landschaftsarchitekt:innen 2026 erstmalig
diesen gemeinsamen Regional-Preis ausgelobt, der in den Bundesländern Bremen, Hamburg,
Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen sowie Schleswig-Holstein das beste Freiraum-Projekt
küren möchte. Der Preis ist eine Standortbestimmung zu hochwertigen Konzepten und Projekten für
die Freiraum- und Landschaftsentwicklung in einer außerordentlich vielfältigen Region. Zwischen
Metropole und ländlichem Raum, zwischen Küste und Mittelgebirge. Damit deckt er nicht nur rund
ein Viertel der Gesamtfläche Deutschlands ab, sondern spiegelt auch eine landschaftliche und
naturräumliche Vielfalt wider, die alle diese Bundesländer gemeinsam auszeichnet.
Nun hat eine 7-köpfige, international besetzte Jury in einem zweistufigen Jury-Verfahren über die
Vergabe des Norddeutschen Landschaftsarchitektur-Preises 2026 entschieden. Einziger Haken: Das
Gewinner-Projekt wird unter den insgesamt acht platzierten Projekten erst während einer
feierlichen Preisverleihung am 4. September in Hamburg bekannt gegeben, ebenso wie 6 weitere
Auszeichnungen sowie der Publikumspreis, der über ein Online-Voting-Portal von der Öffentlichkeit
gewählt worden ist.

Landschaftsarchitektur stellt sich in vielfältiger Hinsicht den ökologischen, ökonomischen und sozialen Herausforderungen und Veränderungen unserer Gesellschaft. Sie will Landschaften kreativ und sozial integrativ gestalten für Tiere, Pflanzen und Menschen, sie will Gesundheit fördern, sowohl auf dem Land wie auch in der Stadt. Der Norddeutscher Landschaftsarchitektur-Preis will diese Aufgabenvielfalt widerspiegeln und Bilder für die Zukunft erzeugen, die Mut machen und die die Menschen ansprechen. „Notwendige zukünftige Veränderungen sollen nicht als Verzicht, sondern als Gewinn für alle empfunden werden. Positiv besetzte Bilder helfen dabei, diesen Veränderungen mutig zu begegnen“, so Prof. Stephan Lenzen, Präsident des Bund deutscher Landschaftsarchitekt:innen.
 

Dabei soll der Beitrag der Landschaftsarchitektur zu einer Reihe von ökologischen, sozialen und ökonomischen Herausforderungen demonstriert werden: Der Umgang mit Wachstum, Nachverdichtung und Klimawandel, der notwendige Schutz von Biodiversität und Ressourcen sowie die Verständigung über zeitgemäße Wohn-, Arbeits- und Mobilitätskonzepte kennzeichnen das
anspruchsvolle Arbeitsumfeld, in dem Landschaftsarchitektur sich heute zu bewegen hat.
Insgesamt 107 Arbeiten sind eingereicht worden. Aus diesen wurden im Frühjahr 2026 von der Jury,
die mit ihren individuellen fachlichen Schwerpunkten das breite Spektrum der ausgelobten
Kategorien abbildet, in einer ersten Runde 24 Arbeiten für eine nächste Begutachtung nominiert, die
am 8. Juni in Hannover seine Fortsetzung fand. Einen Tag lang haben die Jury-Mitglieder diskutiert
und abgewogen und schließlich die platzierten Projekte in einem demokratischen
Abstimmungsprozess gewählt, nicht ohne Überraschungen, so viel sei bereits jetzt verraten. Bart
Brands vom holländischen Büro Karres en Brands zieht Fazit: „Aus den Niederlanden schauen wir
mit Spannung auf die aktuelle Landschaftsarchitektur in Deutschland. Ich habe die Aufgabe als
Mitglied in der Jury mit Neugier und auch Stolz ausgeübt und mich gefreut, Teil gewesen zu sein!"“

 

Die folgenden acht Projekte in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg werden eine
Auszeichnung, den Haupt- oder Publikums-Preis erhalten:

  • Attraktivierung Friedrichskoog-Spitze in Friedrichskoog (Bruun & Möllers , Moritz Möllers)
  • Nordpark in Braunschweig (chora blau Landschaftsarchitektur PartG mbB)
  • Drehbrückenplatz, Hansestadt Lübeck (TGP Landschaftsarchitekten BDLA Trüper, Gondesen und Partner mbB)
  • Eine Flussinsel im Wandel der (Ge-) Zeiten in Berne (Planungsgruppe Grün GmbH)
  • Transformation – vom Braunkohlerevier zur Grünen Energielandschaft in Helmstedt (Glück Landschaftsarchitektur GmbH mit Labor für urbane Orte und Prozesse)
  • Weidenbaumspark Hamburg - OT Bergedorf (Simons & Hinze Landschaftsarchitekten GmbH)
  • Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie in Hamburg (Landschaftsarchitektur+ Holzapfel-Herziger & Benesch PartG mbB) 
  • Ernst-Ehrlicher-Park Hildesheim
    in Hildesheim (HNW Landschaftsarchitektur Homeister von Weymarn PartGmbB)

Wir würden uns freuen, wenn Sie auf die Ergebnisse in Ihren Medien aufmerksam machen würden. Zudem sind Gäste und Interessierte herzlich eingeladen, sich zu der Preisverleihung anzumelden bis zum 30.6. unter folgendem Link: Anmelde-Link zur Preisverleihung 1. Norddeutscher Landschaftsarchitektur-Preis


Bericht: Kerstin König

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Ansprechpartner

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Claudia Kriebelt
Bund Deutscher Landschaftsarchitekt:innen bdla Landesverband Niedersachsen+Bremen e.V.
niedersachsenbremen@bdla.de